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4.1 Zielsetzungen
4.2 Strategien
4.3 Indikationen
4.4 Der Gesundheitsgedanke der TCM
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Die Ziele des Healthness-Gedankens umfassen modifiziert auch die Ziele der Anti-Aging-Medizin, gehen aber mittels Einbindung ethnomedizinischer Denkansätze darüber hinaus.
ist nichts weiter als ein grenzüberschreitendes Verständnis der Gesundheit, verbunden mit dem zugehörigen Konzept übergreifender Diagnostik und multifunktionaler Strategien hinsichtlich Prävention, Erhaltung und Wiederherstellung ihrer eigenen Grundlagen.
Als Unterziele können u.a. definiert werden:
1. Optimierung körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit
2. Restrukturierung gestörter Körperprozess
3. Intervention bei Funktionsminderungen
4. Allgemeine Regeneration
5. Verbesserung der Immunabwehr |
6. Aufbau, Pflege und Harmonisierung intrapersonaler Ernergien
7. Prävention degenerativer und nicht degenerativer Erkrankungen
8. Verbesserung des Körperstatus
9. Harmonisierung unspezifischer Körpersymptomatik
10. Regulierung psycho-somatischer Mangelzustände |
Strategien, Methoden und Verfahrenstechnik setzen prinzipiell an den Grundpfeilern der europäischen und chinesischen Einflußfaktoren an.
1. Kräuter, Pflanzen und deren Wirkstoffe
2. Mineralien und biochemische Funktionsmittel
3. Verhaltensmanagement und Selbsterziehung, Streßbewältigung
4. Bio-feed-back-Verfahren
5. Fitness, Regulation und Verbesserung des Körperstatus |
6. Ernährung und Ernährungsumstellungen
7. Physikalische biomedizinische Anwendungen
8. Kybernetische Regulationsverfahren
9. Balance der vitalen Energieströme
10. Medizinische Kosmetik |
Aus dem Ansatz des Gesundheitsverständnisses ergibt sich eine grundsätzlicher Zugang zu den Indikationen der westlichen schulmedizinischen Nomenklatur.
Da wir Regeneration, Wiederherstellung und Rehabilitation als Prävention der Zukunft interpretieren, hat unser Medizinansatz seine Wurzeln in der Prävention.
Daß er aber nicht nur dort sein eigentliches Betätigungsfeld findet, möge folgende Auswahl an spezifischen und unspezifischen Indikationen verdeutlichen:
Dermatologie
Psoriasis, Psoriasis arthtropatica, Neurodermitis,
Akne, Aktinische Keratosen
Basaliome, Karzinome |
Atemwege
Astma bronchiale, Katarrh,
Allergische rhinitis (Heuschnupfen)
Atopische Diathesen |
Knochengerüst
Knochenstoffwechsel, Osteoporose, Arthrose,
Arthritis, Osteopathie |
Blut
Durchblutungsstörungen
Arteriosklerose |
Rheumatischer Formenkreis
degenerative Gelenkerkrankungen
Weichteilrheuma, Rheuma |
Herz-/Kreislauf
allgemeine Funktionsstörungen |
Unspezifische Körpersymptomatik
vegetative Störungen, Migräne, Kopfschmerz,
Organstoffwechseldisfunktion
Muskelverspannungen
Psychsomatische Schmerzzustände
Nervöse Mangelzustände
allgemeine Erkältungskrankheiten
Ermüdungszustände,Erschöpfungssyndrom
Organneurosen, Hyperventilation
Herzrasen, Schlaflosigkeit, Kreislaufprobleme
Reizzustände, Übergewichtigkeit |
Unspezifische Hautsymptomatik
Unreine, fette Haut
Trockene, rissige Haut
Irritierte, erschöpfte Haut
Keratosen, entzündliche Haut
Gewebeermüdung
Vermehrte Faltenbildung
Haarprobleme
Nagelprobleme
Schleimhautprobleme |
Die TCM traditionelle chinesische Medizin erkennt in den Krankheiten Disharmonien im Zusammenspiel der widerstreitender Energien und Kräfte.
Der grundsätzliche Behandlungsansatz ist damit eine Reharmonisierung dieser Kräfte und Energien mittels folgender Methoden:
Akupunktur/Moxa, Heilkräuter, Tuina Anmo, Qi Gong und Tai Ji.
Akupunktur ist die im Westen bekannteste Form, deckt aber nur einen geringen Teil der Behandlungen in China ab.
Die wichtigste Behandlungsmethode - ca. ¾ der TCM ! - sind die Heilkräuter, wobei hier auch Mineralien und tierische Stoffe zum Einsatz kommen.
Eine Zuordnung der Behandlungsmethoden kann ungefähr wir folgt vorgenommen werden:
| Akupunktur/Moxa |
Schmerzbehandlung und Lähmungen, Anästhesie |
| Heilkräuter |
alle Arten von Mangelzuständen |
| Tuina Anmo |
vegetative Funktionsstörungen, Bewegungsapparat |
| Qi Gong und Tai Ji |
Allgemeiner Aufbau, Atmung, Bewegungsapparat |
Diese Methoden werden heute ergänzt durch physikalische Methoden, die man in der westlichen Welt als klassische Methoden bezeichnen würde.
Um die Qualität z.B. der Heilkräutermedizin ausreichend zu würdigen, sei daraufhingewiesen, daß es gelungen ist, mittels Kräutermischungen sehr viele Antibiotika zu vermeiden.
Damit war es möglich geworden, mit erheblichen Nebenwirkungen belastete Pharmaka durch nebenwirkungsfreie ersetzen.
Alle Behandlungsmethoden werden in China unter dem Begriff der Gesundheitspflege subsumiert.
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